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Dieses Gefühl, dass da immer weniger ist, was alles zusammen hält und die große Frage: Was bleibt, wenn die Fassade fällt?
Ich würde gerne meinen Ansprüchen genügen. Aber was sind meine Ansprüche? Die, die ich von meinem Vater übernommen habe? Ich möchte gerne diesen Master schaffen, ich wäre gerne jemand, der nicht nur Schönwetter-Beziehungen führt. Wobei, das ist falsch, ich war für Row da, viel zu lange. Ich wäre gerne selbstsicherer und kongruenter und hätte gerne die Gelassenheit wieder, die ich während der Zeit mit Cami oft hatte.
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Telefonat mit Luke. Keine 10 Minuten und ich habe (mal wieder) miese Laune. Was passiert da grade? Löse ich mich ab, jetzt da ich langsam Anschluss hier finde? Immer öfter habe ich das Gefühl, sobald ich mal ein bisschen Wind in den Segeln habe, nimmt er ihn mir sofort wieder. Ich ertappe mich bei dem Gedanken, ich hätte genug mit mir selbst zu tun, ich könne mich nicht auch noch um ihn kümmern. Immer dieses drecks kümmern-müssen-Gefühl. Immer diese Zweifel und tausend Fragen an den falschen Stellen.
Ich will raus aus meinem Kopf und zurück in mein Herz.
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Der Therapeut
Cian, der einen ähnlichen Weg eingeschlagen hat, wie ich ihn gerne einschlagen würde (auch wenn er mir ein Psychologiediplom voraus hat).
Ich saß an einem Brunnen in der belebten Innenstadt. Morgens bin ich um 5 aufgestanden, um mein Referat über Burnout noch auf die Reihe zu bekommen, bevor ich zu meinem Ehrenamt musste (und dann direkt ins Seminar). Ich atmete tief durch und versuchte, den Stressklumpen in meiner Brust los zu lassen. Eine viertel Stunde später, zur verabredeten Zeit, entdeckte ich Cian sofort und auch er erkannte mich, trotz meiner Sonnenbrille. Ob ich Hunger hätte, fragte er. Ja, und wie.
Wir saßen in einem grünen Hinterhof eines Cafés und mein (leichtes, anfängliches) Misstrauen löste sich auf. Er war tatsächlich einfach so an mir interessiert, erwähnte irgendwann am Rande seine derzeitige Flamme und überhaupt, wir hatten ein tolles Gespräch. Ich fragte ihn ziemlich aus und erfuhr, dass er seine Praxis im Februar eröffnet hat, sie im Grunde grade erst aufbaut und es läuft wohl ganz gut an. Er dagegen hat im Gesprächsverlauf recht schnell meine wunden Punkte entdeckt, ohne danach zu suchen oder mit dem Finger reinzupieksen und ließ mich zum Glück das Gespräch immer wieder um meine inneren Klippen herumschiffen. Scheiße, dachte ich, der Typ könnte mich zum hören bringen. Eigentlich wollte ich grade heulen schreiben.
Durch seine Fragen und Umformulierungen meiner eigenen Sätze merkte ich, wie hart ich mit mir selbst bin. Irgendwann kam mir plötzlich der Gedanke: Ich mag meine Gesellschaft nicht. Oder warum gehe ich mir aus dem Weg, meide den Kontakt mit mir? Wie lieblos ich derzeit mit mir umgehe. Er hielt in seinem Reden inne, sah mich an und ich sah wie er mich sah, "ich spüre eine große Traurigkeit bei Dir." Ich fühlte mich ertappt, wischte eine Wand zwischen uns, trennte die Verbindung, setzte ein Lächeln auf und wechselte das Thema.
Irgendwann hatte ich soviele Fragen gestellt, dass er aus dem Reden nicht mehr raus kam (was soll der Quantenheilungquark, warum klingt das so nach Esoterikquaksalber, was ist das, wie geht das, was machst Du noch so, warum, wie und weshalb ist die Erde rund?). Zuviel auf einmal, ich merkte, wie ich Schwierigkeiten bekam, mich abzugrenzen. Wie viel Staub er aufwirbelte, der die Luft schwerer werden ließ.
"Gehen wir noch ins Grüne? Oder hängen wir unsere Füße in einen Brunnen?"
Während wir nebeneinander her gingen, gestand ich ihm, wie mich Dagmar Wochen zuvor auf ihn aufmerksam gemacht hatte und wie ich kurz darauf seinen Flyer entdeckte und wie überrascht ich war, als ich ihn im Improtheater erkannt hatte. "Es scheint, Du entkommst mir nicht", lachte er. "Ich wäre auch viel zu faul zum Rennen", grinste ich zurück, Bezug nehmend auf meine komplette Motivationslosigkeit, die zuvor im Gespräch war.
Mit den Füßen im kalten Wasser konnte ich wieder durchatmen. "Wie hast Du gelernt, ein guter Therapeut zu sein? Wie hast Du Erfahrungen mit Klienten gesammelt?" "Durch das Leben." Und dann sagte er irgendwas mit "wenn Du wüsstest" und ich sagte irgendwas mit "ich weiß es aber nicht, erzählst Du es mir?" und wir schweiften von meiner ursprünglichen Frage ab. Er steckte kurz seine Kindheit ab, wie er mit 17 erfuhr, dass sein Vater nicht sein Vater war und sein "leiblicher" seit 30 Jahren in Indien einem Guru hinterherrannte. Und ich spürte, dass er den Groll längst hinter sich gelassen hatte. Er lehnte sich nach vorne, tauchte seine Hände bis zu den Ellenbogen ins Wasser. Kurz zögerte ich, dann steckte ich schnell meine Hand ins Wasser und stuppste mit meinem nassen Finger seine Nase. Er zuckte überrascht hochblickend zurück und lachte, "da ist es ja, Dein inneres Kind!"
Ja, genau, wo ist das eigentlich?
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Irgendwie hat myblog bei mir sämtliche Bilder gelöscht und nun ist mein Hintergrundbild verloren. Hat es zufällig noch jemand gespeichert?
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Ankommen
Donnerstagabend im Biergarten gewesen - mit Onno und einem Kollegen von ihm, mit dem ich mich ebenfalls gut verstand. Viel herumgealbert und gelacht. Mit Männern ist alles irgendwie immer einfacher.
Irgendwann im Februar fragte mich Mate, ob ich Lust hätte mit ihm einen VHS-Kurs zu machen und ich solle doch einen vorschlagen. Wir haben uns bisher immer nur beim Stammtisch gesehen oder bei ihm daheim mit anderen zum Essen (er kocht sehr gern), noch nie "alleine". Kurz vor knapp wollte ich mich drücken, schlug ihm vor, meinen Platz im Improtheaterworkshop für seine (neue) Freundin zu nehmen. Er schrieb nur zurück: "Ich will das aber mit Dir machen."
Freitagabend also jeden Mumm zusammen gerissen und hingegangen. Der Dozent war unglaublich toll. Wir machten in den drei Stunden am Freitag hauptsächlich Aktivierungsspielchen, bei denen man üben konnte, auf die anderen zu reagieren (zB mit Klatschen) und Assoziationsketten zu bilden. Wir waren nur eine Gruppe von 8 Teilnehmern, verloren recht schnell die Scheu und lachten sehr viel. Einer erwähnte (am Rande) zum Spaß, dass er Therapeut wäre und irgendwo auch Flyer ausgelegt hätte und ich blinzelte zwei Mal. Vor einer Woche hatte mir Dagmar den Link zu seiner Homepage geschickt und gemeint, der wäre was für mich. Ich hatte mich bisher nur nicht überwinden können... und BOOM, da ist er.
Wir sollten uns irgendwann zu 2er-Teams zusammenfinden und ich lande bei ihm. Wir stehen uns gegenüber und einer nach dem anderen fängt an zu spiegeln. Ein merkwürdiger Moment, mit beiden Handflächen auf unserer unsichtbaren Spiegelfläche, ganz nah gegenüberstehend. Er ist viel zu schnell, will zuviel auf einmal, ich kann kaum folgen. Irgendwann machen wir etwas so komisches, dass ich lache und er mitlacht, weil er mich spiegelt und ich lache und er lacht und ich lache, dass mir die Tränen aus den Augen laufen. Ich wische sie nicht weg und halte meine Spiegelposition. Und so stehe ich ihm gegenüber, es tropft langsam von meinen Wangen und wir blicken uns an.
Nach dem Workshop mit Mate am Fluß gesessen, in einer Korbschaukel, stundenlang. Mein erstes, richtig intimes, Sternennachtgespräch in dieser Stadt. Es ging um Mütter, die Kindheit, Erziehung, Beziehungen, Subtexte, erste Eindrücke. Ich mag Mate. Er ist sarkastisch, laut und provokant und innen verletzlich und weich. Er kann perfekt lügen, sagte er mal, aber er hätte vor einer Weile beschlossen, nur noch die Wahrheit zu sagen. Manchmal ist sie hart, ja. Für mich ist es erfrischend.
Samstag ging es den ganzen Tag weiter und ich nahm nebenbei fast mehr mit als ich tragen konnte. Körperwahrnehmung, meine Stimme, Spaß, Mut finden, Selbstvertrauen. Der Dozent schaffte es tatsächlich, alles spielerisch so zu verpacken, dass man irgendwann mitten drin ist. Und sich einfach gar keinen Kopf mehr macht.
Mate meinte hinterher, mein erster und mein zweiter Eindruck unterscheiden sich. Nach außen, auf Fremde, wirke ich 80% der Zeit unsicher, introvertiert und nervös. Ich weiß das, eigentlich ist es nichts neues, irgendwie vergesse ich das immer wieder.
In einer der 10-Minuten-Pausen sprach mich der Therapeut an. Ob ich hochsensibel wäre? Ich würde ihn an eine Freundin von sich erinnern und er würde da gerade eine Gruppe gründen... Ich lächelte, nickte, aber hielt ihn auf Distanz. Irgendwie erinnerte er mich an Michael Mittermeier, der Dialekt, die Mimik, die extrovertierte Körpersprache. Und er wäre interessiert an mir, meint später Mate. Mir ist das irgendwie unangenehm, andererseits geht es mir nicht anders.
Am Ende erwähnte ich zum Abschied, dass ich mich mal bei ihm melden würde. Die Nummer hätte ich ja, einer seiner Flyer läge bei mir daheim. Er lächelte, sagte, er würde sich freuen.
Abends kochte Mate für Onno und mich (die die beiden einfach mal zusammen gepackt hat). Wir hatten, obwohl wir alle fix und fertig waren, einen lustigen Spieleabend und ich fiel glücklich ins Bett.
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Freitag treffe ich mich übrigens mit dem Therapeuten auf einen Kaffee. Hab ihn vorhin angerufen.
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Onno
Durch unser WG-Casting im Februar, welches ich übernommen hatte, lernte ich Dagmar kennen, die zum Sommersemester ebenfalls meinen Master anfing. Das Casting stellte sich als überflüssig heraus, da der Vermieter das Zimmer an seinen 19jährigen Sohn vergab, aber wir blieben dennoch in Kontakt. Sie redet sehr gerne und viel, ist für meinen Geschmack ein bisschen zu "esoterisch", aber sehr nett und sympathisch. Wir haben ein paar Uni-Termine gemeinsam und auch wenn ich wie üblich ein bisschen am Rand stehe, fühlt es sich nicht mehr ganz so sehr nach "alleine studieren" an. Wir trafen uns vor zwei Wochen mit drei anderen frischen Masterstudentinnen zum Erstsemesterstammtisch, zu dem ich auch den Vermietersohn mitnahm (der so knuffig-verpeilt ist, dass er große-Schwester-Gefühle weckt).
Eine von ihnen nahm ebenfalls ihren Mitbewohner mit und so lernte ich Onno kennen. Onno ist auch gerade hergezogen, fast 27 und macht gerade sein Referendariat hier im Gericht. Ich und der Vermietersohn landeten irgendwann bei ihm in der WG-Küche, Whiskey-trinkend und herum albernd. Ein paar Tage später trafen wir uns bei dem örtlichen Neu-in-der-Stadt-Stammtisch wieder, von dem ich ihm erzählt hatte, wieder ein Tag später kochten wir bei mir chinesisch, die Woche drauf hing ich bei ihm auf der Couch herum und er wieder bei mir auf der Terrasse und jetzt am WE trafen wir beim Impro-Theater aufeinander (er mit seinem Dad, ich mit Luke). "Warum ist das mit Dir so einfach?", unterbrach ich auf deutsch, nachdem wir uns auf der Terrasse einige Zeit auf englisch unterhalten hatten (er war ein Jahr in Schottland und ich hätte zu einem Englisch Conversation Seminar gehen sollen, aber die Sonne...). Und ich frage mich das immer noch. Wir haben jetzt nicht die wahnsinnig tiefsinnigen Themen oder sonst irgendwas (konkretes), was uns verbinden würde. Es ist einfach nur angenehm, unkompliziert und meistens albern. Ich muss mich nicht anstrengen oder verstellen oder mir einen Kopf machen, wie ich weiter vorgehe, rede, handle. Ich weiß irgendwie, dass er mich mag und that's it. Die neuen Master-Erstis haben sich auch schon bereits zu einer "Peer-Group" zusammen geschlossen, an der ich nur so halb teilnehme. Ich schaffe es irgendwie nicht, mit ihnen näher in Kontakt zu treten (will ich das überhaupt, hab ich das schon ernsthaft versucht?). Dagmar ist das verbindende Element.
Onno meinte auf meine Frage, ich hätte eben eine ungewohnte Art und wäre schwer einschätzbar. In etwa sagte er, mein Verhalten entspräche nicht dem vertrauten common sense. (Aus irgendeinem veranschaulichenden Grund, ich habe vergessen welchen, fuchtelte ich mit meinen Händen vor meinem Gesicht und zog Grimassen: ) "Genau sowas meine ich. Das macht doch kaum jemand. Ich finde das sympatisch, aber die meisten irritiert das wahrscheinlich."
Yay, halten wir also mal fest: ich bin nicht ladylike. Und, obwohl man mir fast alles ansieht und ich aus meinen Emotionen selten ein Geheimnis machen kann, hält man mich für undurchschaubar. Vermutlich sind Menschen gewohnt, um drei Ecken denken zu müssen und landen bei mir dann in der Walachei?
Eigentlich... nichts wirklich neues, wenn ich darüber nachdenke. Aber was unterscheidet Onno von den anderen? Was muss jemand mitbringen, um mich sympathisch zu finden? (Er meinte, ich erinnere ihn an eine Freundin aus der Heimat, die meiner Art ähnlich sei). Also vielleicht "Gewöhnung"?
Und ändert seine Grundhaltung mir gegenüber (positiv, wohlwollend, interessiert) auch mein eigenes Verhalten (weniger akward, entspannter, offener)? Oder liegt es einfach nur daran, dass er ein Kerl ist und ich mit Frauen eben nicht so gut kann? Warum nicht?
Jedenfalls: Ich habe vor über zwei Wochen Onno gefunden und morgen Abend sind wir im Biergarten verabredet.
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Heimatbesuch
Am WE waren Nom, der Wolf und seine Freundin bei mir zu Besuch. Freitag bei einem interaktiven Theater mitgemacht, fix und fertig ins Bett gefallen, Noms Freude darüber, dass ihn die Katzen wiedererkennen, Louba schlief selig zwischen uns. Samstag Sightseeing quer durch die Stadt bis hoch zum Kloster, mit Wolfs neuem Hund Diego (11 Monate <3) gespielt, nach einem Tag schon als "sein Rudel" gefühlt, lecker gekocht und gegessen, ganz viel Bier, den restlichen Abend faul herum gehangen, viel gelacht, in mir selbst gewesen, zusammengekuschelt Filme geschaut, uns gegenseitig aufgezogen, über Noms Kinderpläne und Babynamen geredet, mich alt gefühlt, Wolfs Pläne liegen noch in weiter Zukunft, über unseren Rumpelstilzchendeal gelacht, mich wohl gefühlt, das erste Mal seit Monaten daheim gefühlt.
Montag hat die Uni wieder angefangen. Neue Menschen kennen gelernt getroffen, fühle mich jetzt schon ausgelaugt und angestrengt, immer den scheiß Anschluss zu finden, zu lächeln, und sich wie ein Alien in der Menge zu fühlen. Die WG ist auch wieder vollständig, inklusive der Motzzicke. Wenn der Master nicht so gut passen würde... am Liebsten möchte ich alle Zelte abbrechen und weg von hier. (In Wien gäbe es auch einen coolen Master, aber das ist zu weit weg nach Köln. Schnell lieber wegklicken, bevor ich auf dumme Ideen komme.) Oder wenigstens alleine wohnen.
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Perspektivwechsel
In meinem Leben gibt es Luke. Und Menschen, die Leuchttürme sind. Ich habe, wie ich es mir immer gewünscht habe, eine beste Freundin. Zwei gesunde, tolle Katzen und einen Ort, zu dem ich sie mitnehmen konnte. Die finanzielle (wenn auch nicht wirklich intellektuelle -.-) Möglichkeit, meinen Master zu machen. Ich bin gesund, zumindest körperlich. Ich habe nur kein Ziel, das ist alles.
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Mi-Sa bei meinem Dad gewesen. Mir von seiner Verlobten (ohne sein Beisein) mal wieder vorhalten lassen müssen, dass ich auch nicht jünger werde und langsam zu alt für den Arbeitsmarkt blabla. Und auch, dass so zwei Katzen ja schon ein riesiger Klotz am Bein wären.
Ja, ich muss immer einen Catsitter finden, wenn ich weg fahren möchte. Ja, es nimmt mir Spontanität. Ja, ich leide, wenn sie leiden. Aber ich trage nicht nur die Verantwortung für diese beiden herrlichen Wesen - ohne sie würde ich hier gnadenlos eingehen. Das begreift sie natürlich nicht.
Auf dem Weg zum Bahnhof bedauerte mein Dad, dass ich nicht in Frankfurt/Mannheim gelandet wäre und wir uns öfter sehen könnten. Ich dagegen war froh, endlich wieder meine kleine Halbschwester los zu sein, die zwar einen guten trockenen Humor mit ihren 11 Jahren entwickelt hat, aber ebenso ihre Einzelkindallüren. Ich nehme es ihr nicht übel, dass ich sie zum kotzen finde, wahrscheinlich bin ich nur neidisch auf ihre Kindheit. Wenn ich aufgewachsen wäre wie sie, dann... ach fuck it.
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In meinem Kalender eben darüber gestolpert, dass Louba vor ein paar Wochen vier Jahre alt wurde und Q in ein paar Wochen schon sechs wird.
Wie schnell das alles geht. Wie alt ich auf einmal bin.
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