© elfchenhöhle wegweiser music blogroll ?

"Ich mag Menschen, bei denen ich mich selbst mag."
"Ist das nicht ziemlich egoistisch?"
"...Ja."

Abschiede waren immer ein zentrales Thema für mich, dabei bin ich aus mehr Leben entschwunden als andersherum.

Ich habe immer andere gebraucht, um mich selbst zu sehen, um meinen Selbstwert zu erhalten. Sobald sie als Säulen wegbrechen, verlasse ich die Ruinen und suche nach neuen Stützen. Self-centered. Eigentlich eine merkwürdige Kombi, sich selbst als den Mittelpunkt der Welt zu betrachten und gleichzeitig keinen eigenen Selbstwert zu haben und ständig auf der Suche nach der richtigen Mitte zu sein.

Ich habe anderen Menschen selten die Möglichkeit gelassen, sich und damit auch Ihre Rolle für mich, ihren Bezug zu mir, zu verändern. Freunde mussten feste Sterne sein, Fixpunkte, damit ich mich nicht verirrte. Wenn sich jemand als Komet herausstellte, verbrannte er sich an mir oder verschwand in den Tiefen des Alls. Manchmal kommt ein neuer Mensch, der den freien oder einen anderen Platz am Himmel übernimmt. Hauptsache nicht im Dunkeln sein. Hauptsache mich selbst sehen können.
28.11.16 00:00
 


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